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Nachdem sein Vorgänger Lukas Scheub aufgrund eines anstehenden Auslandspraktikums von seinen Posten als Kreissprecher, der ca. 185 Mitglieder umfassenden sozialdemokratischen Jugendorganisation, zurückgetreten ist, wurde Clemens Luckner am Freitagabend (21.02.2013) vom Kreisvorstand zum neuen Sprecher des Kreisverbandes gewählt.
Die neuesten Vorschläge der grünen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer stoßen auf Unverständnis bei den Jusos im Kreis Konstanz. Nach Recherchen der Schwäbischen Zeitung plant die Ministerin, Gebühren für Bewerbungen an Hochschulen einzuführen.
„Wer Studiengebühren erst abschafft, um dann hinterher Zugangsgebühren zu erheben, der handelt im besten Fall widersprüchlich,“ kommentiert Juso-Kreissprecher Lukas Scheub die Pläne aus dem Stuttgarter Ministerium.
Lukas Scheub folgt auf Jan Welsch als Sprecher der Jungsozialisten im Kreis. Der 23-jährige Student der Politik- und Verwaltungswissenschaften wurde am Montag einstimmig vom Vorstand der 185 Mitglieder zählenden sozialdemokratischen Jugendorganisation gewählt.
Des Weiteren wurde auf der Vorstandssitzung am 16.09.2013 das Arbeitsprogramm für das kommende Arbeitsjahr des Kreisverbands besprochen.
Die jungen Sozialdemokraten wollen im kommenden Jahr thematisch einen Schwerpunkt auf Asyl- und Integrationspolitik legen und planen in diesem Zusammenhang verschiedene Veranstaltungen. "Gerade bei der Asylpolitik sehen wir einen großen Aufklärungsbedarf in der Gesellschaft", so Scheub, "Vorurteile und Berührungsängste gegenüber den asylsuchenden Menschen müssen abgebauten werden, um ihnen die Chance zu geben, die oft furchtbaren Erlebnisse von Flucht und Verfolgung zu verarbeiten und sich in unsere Gesellschaft zu integrieren."
Weiter richten die Jusos im Kreis Konstanz ihren Blick in Richtung Kommunal- und Europawahlen. Auch hier gilt es wieder Kräfte zu mobilisieren und einen starken Wahlkampf zu bieten.
Handeln statt Verkünden
Juso-Kreissprecher Jan Welsch ermahnt den CDU-Bundestagsabgeorgneten Andreas Jung, die Interessensvertretung des Wahlkreises in Berlin wahrzunehmen. „Egal ob Ausbau der B33, Fluglärm-Staatsvertrag oder jetzt Fracking – Herr Jung geriert sich gern als Oppositionsabgeordneter. Ganz so, als seien es nicht die eigenen Leute, die da in Berlin regieren" fasst Welsch seinen Ärger über den CDU-Wahlkreisabgeordneten zusammen. „Herr Jung ist nicht unbeteiligter Zuschauer, er ist Teil des Schlamassels, das er kritisiert."