Jusos Kreis Konstanz

 

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 07.06.2017

Der Juso-Kreisverband Konstanz setzte sich auf seiner Klausurtagung am Sonntag, den 04.06., mit den entscheidenden Themen für die Bundestagswahl im September 2017 auseinander. 

„Der Leitantrag zum Wahlprogramm der SPD zeigt, dass nur mit Martin Schulz als Bundeskanzler ein geeintes und gerechtes Europa möglich wird, denn er steht wie kein anderer Politiker für einen progressiven Ausbau der EU“, zieht der Kreisvorsitzende Christoph Heetsch als erstes Fazit. „Wir freuen uns, dass die SPD in diesem Regierungsprogramm einen starken Fokus auf Jugendthemen richtet. Es werden Beispielsweise Jugend-Checks gefordert, welche jegliche politischen Maßnahmen mit Konsequenzen für jüngere Generationen abwägt“, so Heetsch weiter.

Gemeinsam mit Stephanie Bernickel, der stellvertretenden Landesvorsitzenden der Jusos Baden-Württemberg, arbeiteten die Jusos neben einer Übersicht über klassische Wahlkampaktionen innovative Ideen sowie Guerilla-Marketing-Aktionen aus.

„Es wird in den kommenden Wochen und Monaten darauf ankommen, die Menschen einerseits von der SPD zu überzeugen und klar zu machen, dass wir die treibende Kraft in der Koalition waren, andererseits aber auch möglichst viele Menschen zur Wahl zu mobilisieren, um dafür zu sorgen, dass die demokratischen Kräfte und nicht die laut schreienden und hetzenden Parteien im Parlament sitzen“, schließt Stephanie Bernickel zum Ende des Veranstaltungstags.

PressemitteilungenInklusion statt Betrug

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 22.04.2017

Nachdem die Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg rückwirkend Verfahren gegen über 300 Unternehmen wegen Verstößen gegen die Meldepflicht von Arbeitsplätzen für Schwerbehinderte eingeleitet hat, reagieren die Jusos Konstanz mit scharfer Kritik.

„Inklusion ist der SPD ein wichtiges Anliegen. Alle Menschen müssen unabhängig körperlicher oder anderer Beeinträchtigungen die Möglichkeit haben, Zugang zum Arbeitsmarkt zu erhalten“, so Christoph-Ingo Heetsch, Vorsitzender des Kreisvorstandes.

Unternehmen die mindestens 20 Personen beschäftigen, müssen gesetzlich vorgeschrieben fünf Prozent der Arbeitsplätze an Schwerbehinderte vergeben, oder eine Ausgleichabgabe bezahlen.

„Es ist traurig zu sehen, dass momentan nicht einmal die Hälfte der ortsansässigen Unternehmen diese Quote erfüllen. Inklusion muss endlich als Chance erkannt und Teil unseres Alltags werden.“, so Kathrin Morasch Vorsitzende der Juso AG Konstanz.

Die Jusos fordern weiter Maßnahmen, um Arbeitgeber dabei zu unterstützen, Arbeitsplätze den Bedürfnissen Schwerbehinderter anzupassen und ein nachhaltiges Umdenken in der Gesellschaft zu bewirken. Inklusion müsse langfristig die Regel, nicht die Ausnahme in der Arbeitswelt sein. Dabei müssten in erster Linie positive Anreize für Unternehmungen geschaffen werden, Schwerbehinderten einen Arbeitsplatz zu ermöglichen, um diesen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

PressemitteilungenPresse- und Meinungsfreiheit!

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am 12.03.2017

Im Hinblick auf die besorgniserregenden Ereignisse in der Türkei, erwartet der Kreisverband der Jusos Konstanz eine klare Haltung der Bundesregierung allen Staaten gegenüber, die diese Menschenrechte verletzen! 

Gerade der Umgang mit JournalistInnen sorgt für Unbehagen: "Es gibt viele Menschen in der Türkei, die nicht Erdogan, sondern die Opposition unterstützen. Es ist unsere Aufgabe, diese Menschen zu schützen und zu unterstützen", so der Kreisvorsitzende der Jusos, Christoph Heetsch. 

Klar ist, dass auch in der Opposition nicht nur Demokraten vertreten sind, doch für einen offenen Dialog ist es unerlässlich, dass jeder seine Stimme mit einbringen kann und nicht nur eine Person vom Palast aus alles bestimmt. Daher fordern die Jusos die unverzügliche Freilassung aller zu Unrecht inhaftierten JournalistInnen, von welchen Deniz Yücel nur der jüngste Fall ist. 

Das Recht auf Meinungsfreiheit muss auch bei uns gelten! Wenn aber ausländische Politiker auftreten, müssen sie sich ebenfalls an geltendes Recht halten. Veranstaltungen, die gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung verstoßen, müssen konsequent verboten werden!

"Diese Grenze dürfen wir nicht überschreiten. Einerseits würde ein Ende der Beziehungen zu Ankara den Unterdrückten mehr schaden als nützen, außerdem können wir keine Meinungsfreiheit fordern, sie selbst aber nicht gewährleisten", schloss Tim Strobel, der stellvertretende Kreisvorsitzende der Konstanzer Jusos, ab.

PressemitteilungenLinksjugend im RpJ!

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am 24.12.2016

Der Kreisvorstand der Jusos Konstanz begüßen die Aufnahme der Linksjugend in den RpJ (Ring politischer Jugend). Ein breites Meinungsfeld zuzulassen sei essenziell für eine gute politische Bildung im Kreis. "Die Linksjugend hat sich in den letzten Jahren in der jugendpolitischen Landschaft etabliert. Das muss akzeptiert werden." so Tanja, Rebmann, Beisitzerin im Kreisvorstand.

Nach diversen Versuchen, die Linksjugend aufzunehmen und in die Arbeit des RpJ zu integrieren, wurde am fünften Dezember, eine Woche nach der außerordentlichen Generalversammlung, ein weiterer Anlauf unternommen. Die Jusos waren nach vielen Gesprächen im Gremium nun auf einen positiven Ausgang der Abstimmung aus.

"Einer im Kreis etablierten Jugendorganisation wieder der Möglichkeit zu berauben, konstruktiv im RpJ mitzuarbeiten, wäre ein schwerer und nicht zu vertretender Fehler gewesen", äußert sich Christoph Heetsch. "JU, JuLis und Grüne mussten nun endlich Farbe bekennen und für einen pluralistischen RpJ eintreten", so der Kreisvorstitzende weiter. "Glücklicherweise ist uns die Aufnahme letztlich gelungen." 

PressemitteilungenZurück in dunkle Zeiten

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am 04.11.2016

Die grün-schwarze Landesregierung hat mit ihrem Kabinettsbeschluss vom 27. Oktober zur Einführung von Studiengebühren in vierstelliger Höhe für Studierende aus Nicht-EU-Staaten eine historisch schlechte Entscheidung getroffen. Durch den Beschluss werden nicht nur Ausländerinnen und Ausländer systematisch diskriminiert, er zeigt auch in welche Richtung die kommende Legislaturperiode steuert: unsoziale Politik, Bildungsabbau und Benachteiligung von Geringverdienenden.

Der Kreisverband der Jusos Konstanz kritisiert diese Entwicklung scharf. „Es zeigt sich nun wer innerhalb der grün-roten Regierung die entscheidende progressive Kraft im Land war. Die Politik Kretschmanns ist rückwärtsgewandt und ein Rückfall in dunkle Zeiten.“ sagt Christoph Heetsch, Kreisvorsitzender der Jusos Konstanz.

Es ist zu befürchten, dass dies nur der erste Schritt ist, um wieder Studiengebühren für alle Studierenden in Baden-Württemberg einzuführen. Die grün geführte Regierung spielt damit langfristig mit der Zukunft des Landes. Nicht nur führt eine solche Entwicklung zu einem Abwandern von Jugendlichen und einer Verstärkung des demographischen Wandels, sondern auch dazu, dass die Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg zunehmend unattraktiver wird.

„Die Jusos werden weiter als soziale Stimme der Jugendlichen auftreten. Wir stehen zu unseren Grundsatz: Kostenlose Bildung für alle!“ stimmen die Stellvertretenden Kreisvorsitzenden der Jusos Konstanz ,Tim Strobel und Marija Antic, überein.

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