Jusos geben Euro nicht auf

Über 50 Jusos aus dem Kreis Konstanz und dem Bodenseekreis diskutieren in der Konstanzer Jugendherberge mit dem französischen Mouvement des Jeunes Sociaistes über die aktuelle Finanzmarktkrise.

Jusos veranstalten deutsch-französisches Symposium zur Staatsschuldenkrise in Europa

Jusos veranstalten deutsch-französisches Symposium zur Staatsschuldenkrise in Europa

Die Kreisverbände Bodensee und Konstanz der JungsozialistInnenen (Jusos) veranstalten am Wochenende das erste „EUROPA-FORUM am Bodensee“. Von Samstag, 03.03.2012, bis Sonntag, 04.03., debattieren junge Interessierte in der Konstanzer Jugendherberge in Allmannsdorf zum Thema „Europa in der Finanzmarktkrise - Ist die EU am Ende?“. Das zweisprachige Forum wird von den Jusos gemeinsam mit dem Mouvement des Jeunes Socialistes Seine-et-Marne (Frankreich, département in dem die Konstanzer Partnerstadt Fontainebleau liegt) veranstaltet.

Ab Samstagmorgen diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 11.00 Uhr über Ursachen und Konsequenzen der Krise. Wissenschaftliche Fundierung liefern Prof. Dr. Günter Franke, Inhaber des Lehrstuhls für Internationales Finanzmanagement an der Universität Konstanz sowie PD. Dr. Sven Jochem. Sie beleuchten die Ursachen der Krise und widmen sich der Frage, wie viel Krise die Demokratie verträgt.

Ebenfalls zu Gast sind am Samstag Evelyne Gebhardt, Mitglied des Europäischen Parlaments, sowie Peter Friedrich, der baden-württembergische Minister für Bundesrat und Europa. Mit ihnen Diskutieren die Teilnehmer aus Deutschland und Frankreich die Auswirkungen auf das Miteinander der Völker in der Europäischen Union. Am Sonntag werden Lösungsvorschläge und Instrumente zur Verhinderung künftiger Krisen erarbeitet.

Das EUROPA-FORUM wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk gefördert.

Jusos unterstützen Proteste gegen ACTA

Die Jusos im Kreis Konstanz rufen zu öffentlichen Protesten gegen die Unterzeichnung des ACTA-Vertragswerkes am 11. Februar 2012 auf.

Am Samstag sind Demonstrationen in ganz Europa gegen das so genannte „Anti-Counterfeiting Trade Agreement“ angemeldet. Das multilaterale Abkommen, das bereits von 22 der 27 EU-Staaten unterzeichnet wurde, soll die Durchsetzbarkeit von Urheber- und Markenrechten im internationalen Warenverkehr verbessern.

Konstanzer Initiative unterstützt „Dresden nazifrei“

Seit Jahren nehmen tausende Neonazis aus ganz Europa die alliierten Bombardements auf Dresden zum Anlass, dort Mitte Februar aufzumarschieren und ihr revisionistisches
Geschichtsbild, sowie ihre menschenverachtende Ideologie öffentlich zur Schau zu stellen.

Seit 2009 organisiert das Bündnis „Dresden nazifrei“, dem prominente Persönlichkeiten, Gewerkschaften und verschiedenste politische Parteien angehören, Gegendemonstrationen. In den letzten beiden Jahren haben rund 20.000 Menschen an den Demonstrationen teilgenommen und damit den Aufmarsch der Neonazis erfolgreich verhindern können.

Wie auch in den letzten Jahren wird das Bündnis „Dresden nazifrei“ von der Konstanzer Initiative „Konstanz goes Dresden“ unterstützt. Die Initiative, der Gewerkschaften, Jugendorganisationen und Parteien angehören, organisiert einen Bus, der am späten Abend des 17. Februars Interessierte aus der Region nach Dresden und am späten Abend des 18. Februars wieder zurückbringen soll.

Vorratsdatenspeicherung nicht zielführend

Die am 27. Januar vom Max-Planck-Institut vorgelegte Studie zur Vorratsdatenspeicherung beweist: Die Speicherung von Telekommunikationsdaten hat keinen Nutzen für die Aufklärung von Verbrechen. So liefert die Studie keinerlei Belege dafür, dass der Wegfall der Speicherfrist negative Auswirkungen auf die Verhinderung oder Aufklärung von Straftaten hat.

Die Studie kann hier nachgelesen werden.