Jusos Kreis Konstanz

 

Jusos fordern Regio-Bus zwischen Stockach und Tuttlingen

Veröffentlicht in Pressemitteilungen

Die Jusos Tuttlingen und die Jusos Konstanz sprechen sich für die Einführung eines Regio-Busses zwischen Stockach und Tuttlingen aus. „Gerade für junge Menschen, die noch kein eigenes Auto haben, ist ein gut ausgebauter ÖPNV unverzichtbar. Besonders in ländlichen Regionen gibt es hier noch große Lücken, die es schleunigst zu beheben gilt.“, findet Simon Gottowik, Kreisvorsitzender der Jusos Konstanz.

Die Jusos begrüßen daher die Entscheidung des Landes, Fördermittel für den Ausbau von Regio-Bussen bereitzustellen. Diese sollen auf Strecken fahren, die von der Bahn nur unzureichend bedient werden. Hierfür werden 4,5 Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt. Die Kosten werden jeweils zu Hälfte vom Kreis und zur Hälfte vom Land getragen. 
Auch die Landkreise Konstanz und Tuttlingen sind hiervon betroffen, für die eine Strecke von Stockach nach Tuttlingen als prinzipiell förderungswürdig eingestuft wurde. „Es liegt nun an den Landkreisen Konstanz und Tuttlingen ein Konzept auszuarbeiten und einen Förderungsantrag beim Land zu stellen.“, ergänzt Patrick Schilling, Kreisvorsitzender der Jusos Tuttlingen.


„Für die Strecke von Stockach nach Tuttlingen braucht man mit der Bahn zum Beispiel knapp eineinhalb Stunden und muss zweimal umsteigen, während man mit dem Auto nicht einmal eine halbe Stunde braucht.“, erklärt Schilling, „Wir Jusos fordern die Landkreise daher dazu auf, die Einrichtung des Regio-Busses zügig in Angriff zu nehmen. Eine bessere ÖPNV Anbindung zwischen diesen Städten ist längst überfällig.“
Auch könne durch die bessere Anbindung beispielsweise die Suche nach Ausbildungsplätzen über die Grenzen des eigenen Kreises hinaus vereinfacht werden. Darüber hinaus ist bei den zu erarbeitenden Konzepten darauf zu achten, dass bereits von Beginn an der Aspekt der barrierefreien Ausgestaltung in die Kalkulationen miteinbezogen wird. „Gerade im ÖPNV ist es hier enorm wichtig, gleiche Möglichkeiten für alle zu schaffen, insbesondere bei überregionalen Strecken, die ansonsten nur sehr mühselig zu bewältigen sind“, so Schilling und Gottowik abschließend.

 

Autor: Andreas Scherer

 
 

Direkt mitmachen!

 

Wir auf Facebook