Jusos Kreis Konstanz

 

MdL Wolfgang Reuther spielt mit dem Feuer 

Veröffentlicht in Pressemitteilungen

Die Jusos im Landkreis Konstanz werfen dem CDU-Landtagsabgeordneten Wolfgang Reuther vor, die AfD bewusst stark zu reden. Dieser hatte in einer Stellungnahme gegenüber dem Südkurier behauptet, die AfD würde „voraussichtlich eine zweistellige Prozentzahl bei der Landtagswahl“ erreichen. Annika Kreuziger, Kreisvorsitzende der Jusos, hält Reuther entgegen: „Stimmungen sind keine Stimmen“. Zwar taxierten zwei Institute die Umfragewerte der rechtsradikalen AfD auf mindestens 10 % in Baden-Württemberg. Darunter sei aber zum einen eine Studie, welche von der CDU selbst in Auftrag gegeben wurde und zum anderen könne sich daran bis zur Landtagswahl in sechs Wochen noch einiges ändern.

Angesichts der Tatsache, dass sich der CDU nur dann eine realistische Regierungsperspektive biete, wenn die AfD in den Landtag einziehen würde, sehen die Jusos die Äußerungen des CDU-Abgeordneten mit großer Sorge. „Seit Monaten versucht die CDU vergeblich einen Stich gegen die grün-rote Landesregierung zu setzen. Nachdem die Umfragewerte nicht steigen, wird jetzt plötzlich die AfD stark geredet. Ein Schelm wer Böses dabei denkt“, fasst Annika Kreuziger zusammen.

Nach Ansicht der Jusos müsse es Ziel aller demokratischen Parteien sein, den Einzug der AfD in den Landtag mit allen demokratischen Mitteln zu verhindern. Parteitaktische Spielchen dürften dabei überhaupt keine Rolle spielen. Denn, so gibt sich Kreuziger überzeugt: „Wer mit dem Feuer spielt, wird sich am Ende daran verbrennen.“

 
 

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