Willkommen bei den Jusos Konstanz!

PressemitteilungenPresse- und Meinungsfreiheit!

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 12.03.2017

Im Hinblick auf die besorgniserregenden Ereignisse in der Türkei, erwartet der Kreisverband der Jusos Konstanz eine klare Haltung der Bundesregierung allen Staaten gegenüber, die diese Menschenrechte verletzen! 

Gerade der Umgang mit JournalistInnen sorgt für Unbehagen: "Es gibt viele Menschen in der Türkei, die nicht Erdogan, sondern die Opposition unterstützen. Es ist unsere Aufgabe, diese Menschen zu schützen und zu unterstützen", so der Kreisvorsitzende der Jusos, Christoph Heetsch. 

Klar ist, dass auch in der Opposition nicht nur Demokraten vertreten sind, doch für einen offenen Dialog ist es unerlässlich, dass jeder seine Stimme mit einbringen kann und nicht nur eine Person vom Palast aus alles bestimmt. Daher fordern die Jusos die unverzügliche Freilassung aller zu Unrecht inhaftierten JournalistInnen, von welchen Deniz Yücel nur der jüngste Fall ist. 

Das Recht auf Meinungsfreiheit muss auch bei uns gelten! Wenn aber ausländische Politiker auftreten, müssen sie sich ebenfalls an geltendes Recht halten. Veranstaltungen, die gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung verstoßen, müssen konsequent verboten werden!

"Diese Grenze dürfen wir nicht überschreiten. Einerseits würde ein Ende der Beziehungen zu Ankara den Unterdrückten mehr schaden als nützen, außerdem können wir keine Meinungsfreiheit fordern, sie selbst aber nicht gewährleisten", schloss Tim Strobel, der stellvertretende Kreisvorsitzende der Konstanzer Jusos, ab.

Veröffentlicht in Aktuelles
am 10.03.2017

Am 19. Februar luden die Jusos Baden-Württemberg zum Landesausschuss in die „Reithalle“ nach Rastatt ein. Auf der Tagesordnung stand u.a. die Wahl eines Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl, aber auch die Beratung von LDK-Anträgen und welchen, die neu eingereicht wurden.

Die Euphorie im Saal war aufgrund der guten Umfragewerte, wegen Martin Schulz und des Anlasses sehr groß. So wurde unser Landesvorsitzender Leon Hahn mit breiter Mehrheit zum Spitzenkandidaten der Jusos Baden-Württemberg für die Bundestagswahl gewählt. Wir versprechen uns daraus die Bündelung unserer Kräfte und eine bessere Position auf dem Listenparteitag der SPD am 11. März in Schwäbisch Gmünd. Wir machten klar: Bei Leon soll nicht Schluss sein! Als treibende Kraft innerhalb der SPD haben wir den Anspruch, möglichst viele KandidatInnen im Juso-Alter in den Bundestag zu bringen!

Außerdem wurden Anträge aus den Themenbereichen Inneres & Justiz, Arbeit & Soziales und Vielfalt, Teilhabe & Integration diskutiert und beschlossen. Von sogenannten „Drug Checks“ über die Stärkung von Gewerkschaften bis hin zur Wohnraumproblematik und Digitalisierung war alles dabei.

Für besonders wichtig empfanden wir den Antrag aus Rastatt zum Rückführstopp von Flüchtlingen nach Afghanistan. Dieser wurde einstimmig und mit voller Unterstützung beschlossen, nachdem ein neuer UNO-Bericht weite Teile des Landes als unsicher eingestuft hatte.

Beim Bericht ist vor allem ein Wahlkampf-Camp hervorzuheben, welches am Bodensee stattfinden soll! Darauf freuen wir uns natürlich schon sehr!

Ansonsten: Vielen Dank an die Jusos Raststatt/Baden-Baden für die Gastfreundschaft und die nice Location!

PressemitteilungenLinksjugend im RpJ!

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 24.12.2016

Der Kreisvorstand der Jusos Konstanz begüßen die Aufnahme der Linksjugend in den RpJ (Ring politischer Jugend). Ein breites Meinungsfeld zuzulassen sei essenziell für eine gute politische Bildung im Kreis. "Die Linksjugend hat sich in den letzten Jahren in der jugendpolitischen Landschaft etabliert. Das muss akzeptiert werden." so Tanja, Rebmann, Beisitzerin im Kreisvorstand.

Nach diversen Versuchen, die Linksjugend aufzunehmen und in die Arbeit des RpJ zu integrieren, wurde am fünften Dezember, eine Woche nach der außerordentlichen Generalversammlung, ein weiterer Anlauf unternommen. Die Jusos waren nach vielen Gesprächen im Gremium nun auf einen positiven Ausgang der Abstimmung aus.

"Einer im Kreis etablierten Jugendorganisation wieder der Möglichkeit zu berauben, konstruktiv im RpJ mitzuarbeiten, wäre ein schwerer und nicht zu vertretender Fehler gewesen", äußert sich Christoph Heetsch. "JU, JuLis und Grüne mussten nun endlich Farbe bekennen und für einen pluralistischen RpJ eintreten", so der Kreisvorstitzende weiter. "Glücklicherweise ist uns die Aufnahme letztlich gelungen." 

PressemitteilungenZurück in dunkle Zeiten

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 04.11.2016

Die grün-schwarze Landesregierung hat mit ihrem Kabinettsbeschluss vom 27. Oktober zur Einführung von Studiengebühren in vierstelliger Höhe für Studierende aus Nicht-EU-Staaten eine historisch schlechte Entscheidung getroffen. Durch den Beschluss werden nicht nur Ausländerinnen und Ausländer systematisch diskriminiert, er zeigt auch in welche Richtung die kommende Legislaturperiode steuert: unsoziale Politik, Bildungsabbau und Benachteiligung von Geringverdienenden.

Der Kreisverband der Jusos Konstanz kritisiert diese Entwicklung scharf. „Es zeigt sich nun wer innerhalb der grün-roten Regierung die entscheidende progressive Kraft im Land war. Die Politik Kretschmanns ist rückwärtsgewandt und ein Rückfall in dunkle Zeiten.“ sagt Christoph Heetsch, Kreisvorsitzender der Jusos Konstanz.

Es ist zu befürchten, dass dies nur der erste Schritt ist, um wieder Studiengebühren für alle Studierenden in Baden-Württemberg einzuführen. Die grün geführte Regierung spielt damit langfristig mit der Zukunft des Landes. Nicht nur führt eine solche Entwicklung zu einem Abwandern von Jugendlichen und einer Verstärkung des demographischen Wandels, sondern auch dazu, dass die Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg zunehmend unattraktiver wird.

„Die Jusos werden weiter als soziale Stimme der Jugendlichen auftreten. Wir stehen zu unseren Grundsatz: Kostenlose Bildung für alle!“ stimmen die Stellvertretenden Kreisvorsitzenden der Jusos Konstanz ,Tim Strobel und Marija Antic, überein.

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 27.10.2016

Im Zuge der Diskussion über die Zukunft der Radolfzeller Geburtenhilfe positionieren sich die Jusos und die SPD im Kreis Konstanz eindeutig für einen Erhalt. Kurze Wege seien der Schlüssel zu einer umfassenden und guten Gesundheitsversorgung. Der Standort Radolfzell sei besonders hervorzuheben: Durchgehend hohe Geburtenzahlen und ein hoher Stellenwert in der Bevölkerung zeichnen ein rundum positives Bild.


Es müssten alle Möglichkeiten zur Erhaltung der Geburtenhilfe geprüft und ausgeschöpft werden. „Ein so essenzieller Teil des Gesundheitsverbunds darf nicht leichtfertig und kampflos aufgegeben werden“ forderte Marc-Yvo Boos, Vorsitzender der Juso AG Hegau-Höri.


Auch die zurückhaltende Position des Landes in der Debatte sei zumindest zu beanstanden. Ein so wichtiges Thema für die Bürgerinnen und Bürger müsse zügig behandelt werden. Dafür brauche es jedoch Unterstützung von allen Seiten.


Eine wichtiger Teil der Debatte, welcher oft vergessen wird, ist der Verlust von Arbeitsplätzen. Die fortschreitende Diskriminierung von Hebammen und deren Verdrängung aus dem Arbeitsmarkt sei nicht hinzunehmen. „Hier wird gezielt versucht, einen ganzen Berufsstand aufgrund des Eigeninteresses Weniger zu zerstören.“, stellt Tobias Volz, Kreisvorsitzender der SPD, fest.

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